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"Zen-Buddhismus zu studieren, heißt das Selbst zu studieren.
Das Selbst zu studieren, heißt das Selbst zu vergessen.
Das Selbst zu vergessen, heißt von den zehntausend Dingen (Dharmas) erleuchtet zu sein."

Eihei Dogen Zenji, 1233

Auf dieser Webseite beschäftige ich mich mit dem Studium des „Selbst“ aus der Sicht des Zen-Buddhismus, wie ich ihn seit 1989 von meinen Lehrern gelernt und in den letzten 30 Jahren getestet habe.

Ziel des Studiums ist das erleuchtete Leben: Leiden zu verringern und der jeweiligen Situation angemessen heilsam zu handeln. Es geht darum, in einer herausfordernden Welt Freude und Raum für uns und die Wesen um uns herum zu schaffen – und unser Leben zu schätzen.

Da wir alle ein „Selbst“ haben, das untersucht und studiert werden kann, sind für jeden Leser die Voraussetzungen gegeben, Zen-Buddhismus zu verstehen. Dieses Verständnis will diese Webseite wecken und vertiefen.

Zwei Bereichen des Zen-Studiums wende ich mich besonders zu:

  1. Der MeditationDen Begriff „Meditation” benutze ich auf dieser Webseite als Name für das gemütliche und entspannte Sitzen in beliebiger Körperhaltung – und ohne jedes Ziel.

    Meditation (oder auch: rechte Sammlung/Konzentration/Versenkung) ist der achte Teil des Edlen Achtfachen Pfades des Buddha.

    Die Meditation im Zen wird „Sitzen” oder „Zazen” genannt. Mehr über Zazen hier > (Der Link öffnet ein neues Browser Fenster)

  2. Der Erkenntnis, die es uns erlaubt, die Kraft der Meditation in Handlung umzusetzen.

Mancher erinnert sich mit Bedauern: als Kinder haben wir Stubenfliegen gefangen und ihnen einen Flügel ausgerissen. Dann haben wir uns darüber gefreut, wie die Fliege nur noch auf dem Tisch im Kreis brummen konnte. Meditation und Erkenntnis sind wie die zwei Flügel der Fliege: wenn nur ein einzelner Flügel entwickelt ist, dann torkeln wir im Kreis. Wir brauchen beide Flügel, Meditation und Erkenntnis, um fliegen zu können.

Ich verspreche, jederzeit klar und genau zu formulieren. Langeweile soll nicht aufkommen und ich werde die Zeit des Lesers nicht vergeuden.

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...Christian Jikishin von Wolkahof

Der Stille...
...zuhören.
Ohne Hinderung...
"Selbst ein Niesen...", so sagte Meister Dogen im Jahre 1234, "...ist ein Dharma und die vollkomene Verwirklichung der Erleuchtung des Buddha".
...Zazen sitzen...
...Lachen,
...Trost spenden...
...Spaß haben,
"Essen und Trinken
...halten Leib und Seele zusammen", sagte mein leiblicher Großvater. Mein Dharma-Großvater Taizan Maezumi Roshi sagte: "Wertschätzt Euer Leben!" So wollen wir unser Leben feiern!
Gemeinsam...
...Mauern einreißen, jeden Stein umdrehen und das erleuchtete Leben leben!

Alle Photos: Laura Boschke

Mein Name ist Christian von Wolkahof; mein buddhistischer Name ist Jikishin. Ich bin Vater von drei Söhnen, Architekt und ordinierter Zen-Mönch, Lehrer und  Linienhalter (Sensei) der japanischen Soto-Schule in der White Plum Linie von Hakuju Taizan Maezumi, Roshi und Dennis Genpo Merzel, Roshi. Seit 1989 bin ich Schüler von Genpo Roshi. Als Mitgründer des Kanzeon Sangha Deutschland e.V. und des Kanzeon Zen-Zentrums Düsseldorf habe ich bis Ende 2007 – zusammen mit meiner damaligen Ehefrau Marci Forand – das Zentrum geleitet. 

Von 2008 an lebten wir fünf Jahre mit unseren Kindern Carl und Toni im „Kanzeon Zen Center International“ (Tempel Hosshinji) in Salt Lake City, USA. Unter der Leitung des Abtes Genpo Merzel Roshi waren wir für das Training der dort ansässigen Mönche, Nonnen und Laien verantwortlich. 

Mein Interesse gilt der Übersetzung der alten – teilweise klösterlichen – Prinzipien des Zen in moderne Sprache, westliche Lebensweise und nördliches Klima. 

Heute lebe ich als Familienvater und Zenlehrer in Düsseldorf. Mit der Erfahrung meiner monastischen Ausbildung suche ich die Zen-Buddhistischen Prinzipien zu einer lebendigen und bedeutungsvollen Praxis zu verbinden.

...meine Angebote

Als ich 1988 mit dem Zazen (Sitz-Meditation) anfing, war es nicht einfach, Begleiter auf diesem manchmal steinigen, manchmal nebligen Weg zu finden – geschweige denn einen Zen-Lehrer als Bergführer. Heute bin ich selber Bergführer und biete Ihnen kurze und auch lange Reisen durch das Gelände an:

  • Persönliche Beratung (ein- oder zweimal)
  • Persönliche Begleitung (längerfristig)
  • Vorträge und „Workshops“
  • Zazenkai (einzelne Zen-Tage)
  • Sesshin / Retreat (2 – 5 Tage)
  • Rituale und Zeremonien der White Plum Linie der Soto Zen Schule

...meine Termine

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